Kunden suchen & kaufen immer häufiger mobil


Im Jahr 2015 nutzen über 40 Prozent der Deutschen ein Smartphone, ein Drittel kauft damit online ein – Tendenz stark steigend! Und das ist nicht nur relevant für die Kommunikation mit privaten Endkunden: Auch in der B2B-Kommunikation greifen Entscheider immer häufiger zu Smartphone und Tablet, um sich über Lieferanten zu informieren.
 Wer eine Webseite oder Webshop betreibt, muss das bei der Gestaltung und Programmierung berücksichtigen.
Welche Möglichkeiten Sie haben, um Ihren Kunden mobil entgegen zu kommen, erklären wir hier.

 

friends chatting with their smartphones


1. Responsive Webseite

Ihre Webseite wird im sog. Responsive Design erstellt, bei der sich Aufbau und Inhalt der Websites der Bildschirmauflösung des genutzten Endgerätes anpassen. D.h. wer die Webseite mit dem Smartphone aufruft sieht einen anderen Seitenaufbau als mit dem Tablet oder Desktop.
Vorteil: Sie haben nur eine Webseite zu pflegen.


2. Mobile Webseite


Es gibt zusätzlich zu Ihrer „normalen“ statischen Webseite eine mobile Webseite mit eigenen Inhalten. Sobald man Ihre Domain mit dem Smartphone aufgeruft, wird diese mobile Version angezeigt.
Vorteil: Eine zusätzliche mobile Webseite kann kostengünstiger und schneller in der Umsetzung sein, als die bisherige Webseite anzupassen und neu zu programmieren.
Nachteile: Sie haben zwei Webauftritte, die Sie pflegen müssen. Zudem kann eine mobile Webseite nur stark reduzierte Inhalte anzeigen.


3. Native Application


Sie erstellen eine eigene native App, die sich Ihre Kunden oder Interessenten in den App-Stores herunterladen können und die bei Bedarf auch Zugriff auf die Hardware des Endgeräte haben kann.
Vorteile: Die App kann auch genutzt werden, wenn kein W-Lan verfügbar ist. Zudem ist das App-Icon immer auf dem Bildschirm sichtbar.
Nachteile: Die Entwicklung für alle Endgeräte sowie spätere Updates können aufwändig sein. Vertrieb und Zertifizierung ist nur über die App-Store Betreiber möglich.


4. Web Application

Die Web App sieht fast so aus wie eine native App, allerdings wird sie direkt über den Browser aufgerufen. Somit entfällt das Download über die App Stores. Beispiel: die facebook-App.
Vorteile: Updates sind schnell umgesetzt.
Nachteile: Ein  Internetzugang ist für die Nutzung notwendig. Native Apps haben zudem nur bedingten Zugriff auf die Funktionen der Hardware.

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